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Aktuelles

02.08.2018: Verabschiedung von Jens-Ulrich

Verabschiedung von Jens-Ulrich aus dem Vorstand und ein großes Dankeschön plus das "bunte
Verdienstkreuz" für die Aufbauarbeit des Chemnitzer ADFC seit der Gründung.  Foto: Thomas
Lörinczy

Verabschiedung von Jens-Ulrich Groß aus dem Vorstand unseres Vereins und ein großes Dankeschön plus das "bunte Verdienstkreuz" für die Aufbauarbeit des Chemnitzer ADFC seit seiner Gründung. Foto: Thomas Lörinczy
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03.07.2018: Schildbürger?

Die Bitte der Bauleitung, doch die Absperrungen und Beschilderungen zu respektieren, haben wir am 17. 6. weitergegeben.

Heute zeigt sich die Baustelle mit einer Vollsperrscheibe und einem Fußweg, der durch Bauzäune und Absperrgitter blockiert wird. Sollte der Weg wirklich ohne Ankündigung komplett gesperrt sein? Oder handelt es sich nur um einen weiteren Fall von Gedankenlosigkeit, der dauerhaft dazu führt, das Beschilderungen nicht mehr ernst genommen werden, weil sie auch nicht ernst gemeint sind?

Zum Zeitpunkt der Aufnahme herrschte reger Radverkehr, aber weder Bauleute noch -fahrzeuge waren zu sehen - ein Grund für die Sperrung nicht erkennbar.

19.06.2018: Wie wichtig sind die Radrouten?

Die Baustelle an der Kaßbergbrücke hat für viele Menschen Umwege und Aufwand zur Folge. Unsere letzten Meldungen zeigen, dass der Radverkehr an Baustellen nur marginal berücksichtigt wird und Konflikte entstehen.

Während des Brückenbaus wäre eine Freigabe der Hohen Straße entgegen der Einbahnstraße wünschenswert und für die Nutzer des Weges am Kaßberghang (der jetzt die kleine Anrampung bekommen hat), brauche ein akzeptables Angebot für eine Weiterfahrt in die Innenstadt.

Es wäre sicher möglich, eine (ampelgeregelte) Querung der Theaterstraße für den Radverkehr zu schaffen - das Bild zeigt die Situation vor Ort. Dazu könnte der geschützte Bereich der Fußgängerquerung an der Kaßbergbrücke bis zur Bierbrücke erweitert werden. Entscheidend ist aber vor allem, dass man nicht dann, wenn es schwierig wird, den Radverkehr sich selbst überlässt.

17.06.2018: Kaßbergbrücke

Die fehlende Anrampung (siehe Meldung vom 4. 5. 2018) am Kaßberghang wurde kurzfristig geschaffen.

Im Gegenzug bittet die Bauleitung, die Absperrungen zu respektieren und die ausgeschilderte Durchfahrt durch den kleinen Brückenbogen zu nutzen. Dabei ist natürlich Rücksicht auf Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer zu nehmen!

Das Befahren der Baustelle ist gefährlich und erschwert die Arbeit der Kollegen.

06.06.2018: Geschäftsstelle am 7. 6. geschlossen

Am Donnerstag, dem 7. 6. 2018 bleibt unsere Geschäftsstelle geschlossen.

15.05.2018: Teilzeit-Umleitung

Die Baustelle an der Zentralhaltestelle hat Verkehrseinschränkungen zur Folge. Immerhin - der Radverkehr wird geführt. Zumindest wird es versucht.

Schilderkombinationen wie diese bewirken hauptsächlich Verwirrung - kein Wunder, wenn Radfahrer lernen, Verkehrszeichen nicht mehr ernst zu nehmen. Im weiteren Verlauf führt die Umleitung über den Markt, beschildert mit “Fahrradfahren zu veranstaltungsfreien Zeiten erlaubt.

Eine Umleitungsstrecke, auf der man im ersten Abschnitt gar nicht fahren darf, im zweiten dann nur zu “veranstaltungsfreien Zeiten” mag man eigentlich nicht als solche bezeichnen.

04.05.2018: Mangelhafte Sensibilität

Die Kaßbergauffahrt bleibt für viele Monate gesperrt. Der Verkehr zum und von diesem dicht besiedelten Stadtviertel muss daher umgeleitet werden. Idealerweise könnte man die Chance nutzen und dem Radverkehr bequeme Alternativwege anbieten. Umsteiger aufs Fahrrad würden die Belastung der Umleitungsstrecken mit motorisiertem Verkehr senken.

Leider ist die Hohe Straße nach wie vor nicht vollständig für den Radverkehr freigegeben. Auch die Zufahrt über die Bierbrücke entlang des Kaßberghanges ist offenbar nicht erwünscht: Genau an der Bordsteinabsenkung stehen Baucontainer und zeigen deutlich die fehlende Sensibilität für die Belange des Radverkehrs.

Solche Details (von denen es noch weit mehr gibt) senden das deutliche Signal aus, dass das im Radverkehrskonzept formulierte Ziel nicht ernsthaft angestrebt wird.

Update: Am 16. 5. informierte uns eine Leserin, dass unsere Kritik nicht mehr aktuell ist. Man hat schnell reagiert und die Situation mit einer breiten Bordsteinabsenkung entschärft. Dank an alle, die sich um solche Dinge kümmern!

07.04.2018: Ansturm zum Start in den Frühling

Unsere Zähler kamen bis 111, als der Pulk fröhlicher Radler die erste Engstelle passierte. Das sonnige Wetter bescherte der Eröffnungstour des diesjährigen Programms einen gewaltigen Ansturm.

Vom Saxoniabrunnen verließen wir das Stadtzentrum über Reitbahn- und Annenstraße - dass die Annenstraße für den Radverkehr entgegen der Einbahn geöffnet ist, war noch nicht jedem Teilnehmer bekannt.

Im Stadtpark staunten die Spaziergänger über das inzwischen langgezogene Feld, das von unseren erfahrenen Tourenleitern über Jahnsdorf, Neukirchen und Mittelbach weiter zur Pelzmühle und wieder in die Chemnitzer Innenstadt zurückgeführt wurde.

Weitere Touren kann man dem Tourenprogramm entnehmen - entweder hier als PDF zum Download oder als gedrucktes Heft in unserer Geschäftsstelle oder an vielen weiteren Orten in der Stadt.

Schon am nächsten Samstag, den 14. 4., freut sich Frank Scheibe über Teilnehmer, die mit ihm ca. 30 km kreuz und quer durch Chemnitz radeln. Treff ist um 13.00 Uhr am Falkeplatz.

27.01.2018: Radtouren des Schlossbergmuseums

Für Kultur- und Geschichtsinteressierte bietet das Schlossbergmuseum Radtouren im Rahmen des Programmes „Heimat der Heiligen” an:
Samstag, 26. Mai 2018: Radtour Verschollen im Auenland
Samstag, 25. August 2018: Radtour Chemnitz-Zwickau

Weitere Infos: [schlossbergmuseum.de]

19.12.2017: Hochschalten statt Ausbremsen

Antrag “Für eine aktive Radverkehrspolitik in Sachsen - Hochschalten statt Ausbremsen”

Am 12.12. hat die GRÜNE Fraktion diesen Antrag (Drs. 6/11535) eingereicht. Das Potenzial des Radverkehrs in Sachsen ist nicht ausgeschöpft. Dafür gibt es viele Gründe. Das Fahrrad als Verkehrsmittel wird in Politik und Verwaltung häufig noch unterschätzt. Andere Verkehrsträger v.a. das Auto genießen bei politischen Entscheidungen oft Vorrang. Vernünftige, wettergeschützte sowie diebstahl- und vandalismussichere Fahrradabstellmöglichkeiten sind eher die Ausnahme als die Regel. Teilweise schreckt auch die Qualität vorhandener Radverkehrsanlagen ab. Aufgrund des starken Autoverkehrs in Städten und fehlender Radverkehrsinfrastruktur fühlen sich Radfahrende oft unsicher. Das vorhandene Fahrrad wird von vielen Menschen gerade im Alltagsverkehr daher kaum genutzt.

Radverkehrspolitik genießt in anderen Bundesländern durchaus einen höheren Stellenwert als in Sachsen. Einige Länder betreiben schon seit Jahren eine aktive und engagierte Fahrradförderung und konnten dadurch den Radverkehrsanteil deutlich erhöhen. Ziel sollte es sein, den Anteil der in Sachsen mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege bis 2025 auf 20 Prozent zu erhöhen. Der GRÜNE Antrag &bdquo:Für eine aktive Radverkehrspolitik in Sachsen - Hochschalten statt Ausbremsen” soll Sachsen auf den Weg zum Fahrradland führen.

Redebeitrag der Abgeordneten Katja Meier zum Thema, 65. Sitzung des 6. Sächsischen Landtags am 14.12.2017: http://gruenlink.de/1eg4

Carsten Enders

12.12.2017: Schließzeit zum Jahreswechsel

Unsere Geschäftsstelle bleibt ab/am 21.12.17 bis einschließlich 04.01.2018 geschlossen.

26.10.2017: Fußverkehrsstrategien

Der FUSS e.V. (Fachverband Fußverkehr Deutschland) besuchte in seinem Projekt „Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien (FVS)” fünf Modellstädte, darunter auch Chemnitz. Das Fazit der Workshops ist jetzt online. Es ist sehr spannend, Chemnitzer Straßen und Einrichtungen aus dem Fokus der Fußgänger zu betrachten.

Umfangreiche und gut bebilderte Fußverkehrschecks begründen ein Fazit, in den sowohl die die neuenstandenen Leitsysteme für blinde Menschen oder die Reorganisations des Straßenbahnnetzes gewürdigt werden, aber auch unklare Wegeführungen, schadhafte Oberflächen und Treppen, mangelhafte Wegweisung und fehlende Kinderspielplätze benannt werden. Hinzu kommen problematische Wartezeiten an Ampeln, Verschwenkungen der Fußwege an Kreuzungen, überdimensionierte Schilderbrücken für den Autoverkehr und einiges mehr.

Die Empfehlungen aus diesen Defiziten sollten dringend in die Verkehrspolitik der Stadt Eingang finden - letztendlich profitieren wir alle davon, direkt oder indirekt.

15.10.2017: Der Deutsch-deutsche Radweg

Der ADFC Chemnitz und Fahrrad XXL Chemnitz laden ein!
zum Vortrag von Michael Cramer

Für nahezu ein halbes Jahrhundert teilte der Eiserne Vorhang Europa in Ost und West Entlang des ehemaligen Grenzstreifens wurde auf über 10.000 Kilometern der „Europa-Radweg Eiserner Vorhang” geschaffen, der die Geschichte der Teilung erfahrbar macht. Etwa 1.400 Kilometer entfallen auf den deutschen Teil des Weges. Er ist wie kein anderer europäischer Abschnitt gesäumt von vielen Erinnerungsstätten, Gedenksteinen und erhaltenen Grenzeinrichtungen. Warnschilder, Zaunreste und Grenztürme erinnern immer wieder an die Zeit de Kalten Krieges. Sehenswerte Grenzlandmuseen beschreiben das Leben in der Sperrzone, erzählen Fluchtgeschichten und vom Alltag de Grenzsoldaten. Der Deutsch-Deutsche Radweg ist eine Erinnerungslandschaft und ein lebendiges Denkmal der Wiedervereinigung.

Michael Cramer war von 1989 bis 2004 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin und ist seitdem Europaabgeordneter für Bündnis90/Die Grünen. Er ist der Initiator vom „Berliner Mauer-Radweg” und vom „Europa-Radweg Eiserner Vorhang”. Seit vielen Jahren setzt er sich für die Förderu g dieser Projekte ein. An diesem Abend stellt er uns den deutsch-deutschen Abschnitt des Weges mit Bildern und Anekdoten aus dem Grenzland vor.

Wo: Fahrrad XXL Emporon, An der Markthalle 1, 09111 Chemnitz
Wann: 19.10.2017, 19 Uhr (Ausnahmsweise mal an einem Donnerstag!)
Eintritt: frei

Verlosung von drei Sachpreisen mit freundlicher Unterstützung der Fa. Röckl

Michael Cramer